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Jahresfeste

Jahresfeste

Imbolc – Lichtmess – 1./2.Februar

In der Nacht vom 1. Februar auf den 2. Februar wird LICHTMESS gefeiert, das keltische IMBOLC oder auch das Fest der BRIGID.
Mit den ersten, zarten Regungen der Natur erwacht langsam das Feuer des Frühlings. Die ersten Knospen der Schneeglöckchen kündigen uns den Frühling an.
Es ist die Zeit, in der sich das Jahr beschleunigt, die ersten Regungen des Fötus im Bauch der Mutter Erde regt. Es ist ein Feuerfest, worin jedoch mehr der Schwerpunkt beim Licht, als bei der Hitze liegt.
Ein stilles Fest was die vielfältigen Formen des weiblichen im Göttlichen aufzeigen.
Die Rückkehr der Göttin zum Land, sie war bekannt als Brighid.
Imbolc ist ein Fest von Mutter und Kind, von Licht und Wasser.  
Die Göttin, das Weibliche, Mutterschaft, Geburt und Kindheit, Kerzenlicht, Schneeglöckchen, Weiß

Alban Eilir – Frühlingsanfang (Tag-und-Nacht-Gleiche)   – Ostern – Auferstehung – 21./22. März

Die Kraft des Lichtes ist zu dieser Zeit genauso stark, wie die Kraft der Dunkelheit.
Das Osterfest ist ein uraltes Frühlingsanfangsfest und zugleich ein Mondfest.
Die angelsächsische Frühlingsgöttin genannt, Eostre, deren heiliges Tier der Hase war, ist der Ursprung des Osterhasen.
Es ist eine Zeit des Feierns und der Freude angesichts des Frühlings und des kommenden Sommers. Eine gute Zeit für eigene Planungen und nach deinen Visionen für dass kommende Jahr zu schauen, eine Zeit für die Absichten zu setzen,  sie sich vor Augen zu halten, die dann mit der Erntezeit im Herbst zur Reife kommt.
In dieser Zeremonie meditiere über deine Ziele und Erwartungen für die kommende Frühjahrs und Sommerzeit. Finde deine eigene Art dieses Äquinoktium zu feiern.
Im Druidentum ist der Klee die symbolische Pflanze für diesen Zeitpunkt und wird als Rad- und Sonnensymbol gesehen. Das Symbol der dreifachen Göttin.
Es ist die Wiedergeburt der Erde, in der wir nicht umhin kommen, vom  anschwellenden Strom der Lebenskraft beeinflusst zu werden, der durch die Venen der Erde und aller Wesen fließt.
Pflanzen, Absicht, Balance, Klee, Luft, Gelb.

Beltane –  Walpurgis – 30./1. Mai

Beltane ist das dritte Frühlingsfest, jetzt ist der Frühling wirklich gekommen und die Frühlings-Licht-Energien fließen nun am stärksten durch die Erde und auch durch uns. Es wird auch „das gute Feuer“ genannt, der Gott des Lichtes, der unter dem Namen Bel, Beli, Balar oder Belenus genannt wird. Bel war der „Leuchtende“.
So ist Beltane ein Fest des Lebens, der Fruchtbarkeit, der Vereinigung, der Zeugung und des „Sieges“ der Sonne und des Sommers über den Winter.
Beltane war das Fest der großen Vermählung oder auch Heiligen Hochzeit, der Götterhochzeit Hieros Gamos, der Vermählung von Himmel und Erde.
Zu den wichtigsten Bräuchen, die sich bis heute erhalten haben, gehört die Aufstellung des MAIBAUMS.
Der Maibaum hatte die kultische Bedeutung eines "Riesen-Phallus", der in die lebengebärende Erde gerammt wurde und auf diese Weise die Götterhochzeit versinnbildlichte. Der Maikranz, der an der Spitze angebracht wurde, konnte einerseits Symbol der Vulva, andererseits durch die darin eingeflochtenen jungen Reiser und Heilpflanzen Symbol für neues Leben und Gesundheit sein.
Es ist eine Zeit über die männlichen und weiblichen Aspekte in dir und deiner Partnerschaft zu meditieren. Stimme dich auf die aufsteigenden Energien der Natur ein, dann kann deine Kreativität und Vitalität erweitert werden.
Fruchtbarkeit, Blühen, Einheit, Feuer, Orange.

Alban Hefin – Sommersonnenwende – 21./22.06.

Es ist die Zeit der größten Helligkeit.und ist als das Fest der Lebensfreude und Glück bekannt. An der Sommersonnwende ist der längste Tag und die kürzeste Nacht. Ein Fest der Stärke und Macht der Sonne und den Reichtum der Erde. Die Erdgöttin ist schwanger mit werdenden Früchten der Erde. Alles wächst und gedeiht. Und viele wunderbaren Früchte können jetzt schon geerntet werden. Es ist die sorgloseste Zeit des Jahres. Eine Zeit für Balance und Integration! Öffne dich für den Segen aus dem Reich der Erzengel.
Die katholische Kirche machte daraus das Fest zu Ehren des heiligen Johannes des Täufers.
Die Kelten feierten die Sommersonnwende zwölf Tage lang.
Wir fühlen,  riechen, schmecken die Natur in ihrer ganzen Fülle und Fruchtbarkeit. Es ist wie ein ganz besonderer Gesang oder Klang, der überall schwingt.
So feiern den Tanz des Freudenfeuers, der Lust  und Leidenschaft. Wir springen über das Mittsommerfeuer und vertreiben alle Krankheiten. In keltisch-schamanischen Zeiten tanzte man sich in Ekstase.
Die Jahreskreisfeste sind immer auch ein Tor ins andere Bewußtseinsebenen.
Es braucht immer eine gewisses VER-RÜCKT-SEIN, um mit den Göttern und Naturgeistern zu tanzen und in ihre Welt einzutauchen.
Integration, Extrovertiertheit, Feuer, Offenheit, Rot.

Lughnasadh – Lammas – 1. August

Lughnasadh (ausgesprochen Luh-nas-ah) ist das Fest der Fülle und Erfüllung. Die Manifestation des Überflusses und bedeutet "Hochzeit des Lichts".
Das Fest liegt zwischen der Sommersonnwende und der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche.
Wir feiern den größten Erfolg des Jahres. Lade deine Freunde zum Essen ein.
Unter „Lichthochzeit“ wird eine Lichtverbindung zwischen Himmel und Erde, Kosmos und Erde verstanden. Wir versuchen in das Göttliche direkt einzutauchen und können einen  sichtbaren Energieübertritt erleben. Wir erbauen eine energetische Licht-Säule im wahrsten Sinn des Wortes.
In dieser Zeit können wir Kraftplätze errichten und unsere vorhandenen Plätze energetisch verstärken.
Lughnasadh ist der Beginn der Erntezeit und der Erkenntnis, dass der Sommer nicht ewig dauert. Dies ist der Wendepunkt des Jahres – die Zeit an dem du beginnst, die Früchte deiner Handlungen einzufahren. Das erste Korn wird geschnitten. Ein Fest der Wandlungen im Loslassen empfangen wir – die Erntezeit ist eine Zeit des Todes aber auch eine Zeit des Empfangens von Belohnungen und das Erreichen deiner Ziele. Packe einen Leib Brot.
Die Energie ist auf ihrem Höhepunkt und in der Lage, bestimmte Trancezustände zu fördern, die Lichterscheinungen und Energiewahrnehmungen uns ermöglichen.
Ernte, Zielerreichung, Umwandlung, Vervollständigung, Zufriedenheit, Loslassen, Gold, Orange, Rot-Braun, Lila, Weizen, Brot.

Alban Elfed – Herbst/Tag- und Nachtgleiche (Mabon) – 21./22. September

Dies ist die Zeit der Balance und der Ernte, die Tagesstunden sind wieder genauso lang wie die Nachtstunden, jedoch ist jetzt die Dunkelheit, die sich auf den Vormarsch macht. Wir nennen es auch ein Schwellenfest oder das Sonnenuntergangsfest, dem Abendrot und der Dämmerung. Es ist ein Zwischenzustand zwischen Tag und Nacht. Wir erleben die intensiven Farben, eine Spannungsenergie zwischen Licht- und Dunkelheit.
Die Nahtstelle zur Anderswelt erlaubt uns ganz besondere Gefühle zu erleben. Der Sommer geht zu Ende und die dunkle Jahreszeit  steht vor unserer Tür. Ein Blick zurück in den Sommer und der Blick weiter auf die Zeit vor uns. Welchen Schritt wage ich weiter in die Dunkelheit.
Es wurden früher Opfer erbracht, um über die Schwelle zu gelangen. Das Symbol für Muttergöttin und die Verwurzelung in ihr. Das große Fest des Erntedankes, was die Göttin uns beschert und geschenkt hat.
Das Schneiden der letzten Korngaben wird mit viel Zeremonie begangen.
Alban Elfed ist eine Zeit des Nachdenkens und eine Einkehr nach Innen. Eine Zeit der Ehrung und Dankes für die Gaben der Erde und die Erfahrungen des vergangenen Jahres. Schmücke einen Kreis mit Blättern, Körnern, Nüssen, Äpfeln und Rosinen oder/und bereite ein Mahl mit Wein, was du dann zu dir nimmst.
Du kannst auch ein Mandala aus Körnern als Symbol kreieren.
Beginne Wein oder Met zu machen, Marmelade einzukochen etc.
Fange ein spirutuelles Tagebuch für deine Visionsreisen an zu schreiben. Schaue wie die Tiere sich auf den Winter vorbereiten. Lass dich von der Natur inspirieren und Tanze den Tanz der Hörner.
In der Kirche wurde früher dir Kirmeß oder Kirchweih gefeiert und dann wurde am 29. September das Michaeli auf diese Zeit gelegt. Das Fest zu Ehren von Erzengel Michael, der Lucifer -  den man auch als Lichtbringer übersetzen kann.

Ein Fest für Tod- und Wiedergeburt.

Balance, Erfüllung, Zielerreichung, Wasser, Blau, Gold, Met, Wein.

Samhain – Samhuinn – Allerheiligen 31.10./01./2.11.

In der Tradition wird dieses Fest 3 Tage gefeiert, nämlich vom 31.10. bis zum 02.11.

Während dieser Zeit ist der Schleier der Zeit aufgehoben und wir kommunizieren mit der Anderswelt.

In der christlichen Tradition sind die Tage in All-Hallows-Day / Allerheiligen/ Allerseelen umbenannt worden.

Es ist die Nacht des Überganges vom alten ins neue Jahr.  

In dieser Zeit sind die Wände der Energiewelten besonders dünn und lösen sich auf, alles ist möglich.  Die Räume der materiellen Welt öffen sich zu den Toren der Anderswelt. Die Kommunikation zwischen  den Jenseitigen und die der Menschenwelt ist leichter möglich. Mit Hilfe von Räuchern, Trance und Ekstase kannst du leichter mit der sogenannten "Anderswelt" verkehren.

Es kommt alles zum Stillstand, nichts wächst mehr, das Jahr ist vorbei und man beginnt, sich für den kältesten Jahresabschnitt in sich selbst zurück zu ziehen. Die Erde erstarrt, die Dunkelheit herrscht über das Land.
Es ist die Zeit des "Todes" . Es ist wichtig in dieser Zeit dich mit dem Licht zu verbinden und stets ein Feuer zu machen. Geister und Dämonen können leichter näher treten.
Wir laden die Geister der Anderswelt ein an unserer Festlichkeit teilzunehmen und zu dieser Zeit können wir leicht Verbindung aufnehmen zu unseren Freunden, Verwandten und Lehrern, die bereits gestorben sind – wenn wir es wünschen.

Assoziationen mit Samhain:

ANDERSWELT, AHNEN, GESTORBENE, FEST DER TOTEN, LOSLASSEN, WAHRSAGEN,  SCHWARZ, EIBE, KNOBLAUCH, ENGELSWURZ.

Gehe durch dein Haus und wirf alles raus, was dir nicht nützlich oder schön erscheint. Schaue alte Familienalben an, male einen Stammbaum, lass Dir von alten Verwandten oder Freunden Geschichten über deren Leben erzählen.

Mache einen Haushaltsplan. Beschäftige dich mit Wahrsagerei. Veranstalte Familientreffen. Lies die Biographie von jemanden, den Du bewunderst. Es ist ein günstiger Zeitpunkt , Sorgen loszulassen oder andere Aspekte Deines Lebens, die Du so nicht wünschst. Schreibe diese auf ein Stück Papier und verbrenne diese symbolisch im Samhain Feuer – das auch eine Kerze sein kann.

Tanz und Bewegungsmeditation: beginne klein, bewege gerade einmal Finger und Zeh, Fühle die Knochen, während Du loslegst. Berühre und erforsche andere Knochen Deines Körpers. Tanze.

ALBAN ARTHAN - Wintersonnenwende 21.12

Die Mitte der dunklen Jahreszeit ist erreicht. Die  längste Nacht ist da. Die ganze Zeremonie ist ein Moment der Zeit, der Wechsel zwischen Dunkelheit und seinem neuen Licht – die Zeit des Tiefpunktes und der Wiedergeburt. Es makiert gleichzeitig ein Ende und einen Anfang. Es ist eine Feier – die Rückkehr der Sonne – ihre große Bedeutung ist das Versprechen der Fortsetzung des Lebens auf der Erde.

Der Sonnengott paart sich mit der Göttin des Landes um neues Licht zu zeugen.

In späteren Jahren wurde die Geburt der Sonne mit der Geburt des Sohnes Marias in Verbindung gebracht. Der Hauptbestandteil dieses Festes ist die Trauer und das Loslassen dessen, was zu Ende geht und stirbt, eine Zeit innerer Dunkelheit gefolgt von der Erkenntnis der Wiedergeburt in der Seele. Die Wichtigkeit der Trauer liegt darin, dass eine Wiedergeburt erst dann stattfinden kann, wenn wir das Vergehen des Alten voll begriffen haben. Wenn wir das geschafft haben, können wir loslassen und uns dem neuen Morgengrauen öffnen.

Die ganze Zeit der ungefähr zwei Wochen von der Sonnenwende über Neujahr bis hin zum 6. Januar, ist einmalig für das Jahr.

Wir sind in dieser Zeit am weitesten von der Sonne entfernt, während wir uns der Geburt des Sonnenkindes Mabon in unserem Herzen bewusst werden, kann helfen, dieses kleine Licht in uns zu bewahren, auch wenn es immer noch schwer, dunkel und kalt draußen ist. Es ist eine sehr stille und wichtige Zeit, in der wir in der stillen, dunklen Tiefe unseres Wesens mit dem Funken des Sonnenkindes in Kontakt treten, das zu einem leuchtenden Kind des Lichtes heranwachsen wird.

Assoziationen:

SONNE, ERDE, GRÜN, MISTELZWEIG, MITTERNACHT, DER GROSSE BÄR, NACHTHIMMEL, TOD, WIEDERGEBURT.

Gehe in der dunkelsten Nacht durch das Haus und lösche alle Lichter. Spüre eine Zeit lang die Dunkelheit. Dann zünde eine Kerze an und trage sie durch alle Zimmer und zünde überall damit andere Kerzen an.

Das entzünden aller Lichter an diesem einen Licht symbolisiert die Realität der Einen Quelle allen Lebens, Lichtes und der Liebe – die uns alle entflammt.

Dekoriere deinen Altar mit Mistelzweigen

Trinke zur Feier der Wiedergeburt des Jahres Met.Behandle diese Zeit als Jahresende und schaue voraus auf das kommende Jahr, tagträume und plane.

Finde heraus wo die Sonne dein Haus betritt.

Tanz/und Bewegungsmeditation: beginne flach auf dem Rücken liegend. Wache langsam auf, stehe auf und beginne, dich zu fröhlicher Musik zu bewegen.

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